Aktuelles

Am Samstag den 09.12.2017 findet ein B96 Kurs statt.

Die Kennziffer 96 befähigt zum führen eines Fahrzeugs der Klasse B mit Anhänger bis zu eine zulässigen Gesamtmassen von 4250 kg.

Der Kurs beseht aus drei Teilen:
2,5 Stunden Therorie,
3,5 Stunden Praktische Übungen,
1 Stunde Fahren im Realverkehr.

Die Kursgebühren belaufen sich auch 200 €.

Anmeldung bei Wolfgang Gräve (0171 7706695)

 

 

Ab sofort gelten für unsere Fahrschule in Olpe neue Öffnungszeiten.

Wir stehen nun von Montag bis Mittwoch ab 18:30 Uhr zur Verfügung.

Student des Monats

Tobias Gräve

Tobias Gräve, geboren am 02.03.1992, ist unser Student des Monats. Tobias arbeitet seit 2014 in der Fahrschule seines Vaters: Fahrschule Gräve & Jadatz GmbH, Drolshagen.

VIVI: Wie kam es zum Berufswusch Fahrlehrer?

Tobias: Auto fahren lag mir schon immer im Blut. Da mein Vater seit 25 Jahren Fahrlehrer ist, bin ich schon als kleines Kind immer in den Fahrstunden mitgefahren. Nach Erwerb aller Fahrerlaubissklassen stand für mich schnell fest, dass mein weiterer Werdegang etwas mit Autos zu tun hat. Nach einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer für Personenverkehr habe ich noch weitere zwei Jahre als Busfahrer gearbeitet, um Fahrpraxis zu sammeln. 2013 war es dann soweit, und ich habe mich am VI in Bielefeld angemeldet.

VIVI: Und deine Zeit im VI BI?

Tobias: Im September 2013 ging es mit dem Lehrgang 238 BE los. Diese fünf Monate waren eine richtig gute Zeit. Der Zusammenhalt in der Gruppe untereinander war richtig gut. Jeder hat jedem geholfen. Nach erfolgreichem Bestehen der Zweiten Ausbildungsphase habe ich mich im April 2016 für den A-Kurs angemeldet: und bestanden. Momentan besuche ich den CE-Lehrgang und hoffe, auch diesen im Mai 2017 erfolgreich abzuschließen. In diesem Sinne auch ein großes Lob an alle unsere Dozenten.

VIVI: Erste schöne Erlebnisse als Fahrlehrer?

Tobias: Mit Sicherheit: als mein erster Schüler seine Praktische Prüfung bestanden hat! Es sind aber auch die kleineren Dinge, die einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Zum Beispiel, wenn jemand zum ersten Mal erfolgreich alleine angefahren ist. Oder wenn man nach erfolgreicher Ausbildung nette Nachrichten vom Schüler bekommt, manchmal auch mit einer Tafel Schokolade...

VIVI: Wie gestaltest du deine Freizeit?

Tobias: Ich bin seit 25 Jahren Mitglied der DLRG Drolshagen und seit 10 Jahren dort aktiv in der Jugendarbeit tätig. Seit vier Jahren leite ich ein zweiwöchiges Zeltlager auf Fehmarn. Neuerdings bin ich auch im Katastrophenschutz des DRK tätig. Wenn es meine Zeit noch zulässt, fahre ich am Wochenende manchmal mit dem Reisebus nach Österreich oder andere Ziele an. Natürlich versuche ich, auch so viel Zeit wie möglich mit meinen Freunden und der Familie zu verbringen.

VIVI: Vielen Dank für das nette Interview! Die Fragen stellte Stefan Kuphal.

Im fiktiven Fall überquert ein Fußgänger eine Straße, die in einen Kreisverkehr einmündet. Wann hat er Vorrang? Damit hat sich die Website www.verkehrskommentar.de beschäftigt.

Die einfache Fallvariante: Wer aus dem Kreisverkehr rechts ausfährt, muss auf den querenden Fußgänger gemäß Paragraf 9 Abs. 3 Satz 3 StVO „besondere Rücksicht“ nehmen. „Wenn nötig, ist zu warten“, steht im Gesetzestext. 

Aber: Wie sieht es aus, wenn Fußgänger eine einmündende Straße vor einem Autofahrer quert, der gerade in den Kreisverkehr einfahren will?

„Deren Vorrang ist gesetzlich nicht explizit geregelt, er ergibt sich nur aus allgemeinen Vorschriften“, heißt es auf verkehrskommentar.de. Natürlich sei hier stets mit Fußgängern zu rechnen. Die Rücksicht auf Fußgänger ergebe sich aus der allgemeinen Grundregel des Paragraf 1 StVO, wonach ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht geboten sei.

Geht der Fußgänger  also über die Fahrbahn, darf man ihn laut verkehrskommentar.de nicht gefährden (Paragraf 1 Abs.2 StVO) und muss „also zwangsläufig anhalten“.

(tc)

Für Verwirrung haben Presseberichte über eine Erhöhung der Prüfgebühren bei Fahrerlaubnisprüfungen gesorgt. Das Bundesverkehrsministerium habe TÜV und Dekra grünes Licht gegeben, die Prüfgebühren für die theoretische und praktische Prüfung zu erhöhen, hieß es darin – und zwar von 9,30 Euro auf 10 Euro für die Theorieprüfung und von 71,40 Euro auf 77,10 Euro für die praktische Prüfung B/BE. Die Gebühr für die praktische Prüfung in den Klassen A und A2 (Direkteinstieg) solle demnach von 94,80 auf 102 Euro steigen.

Das wird nicht nur  Fahrlehrer irritiert haben. Auch mancher Fahrschüler hat sich sicherlich gefragt, warum ihm denn sein Fahrlehrer gesagt hat, die Prüfgebühr für die Theorieprüfung läge bei 20,83 Euro obwohl es offensichtlich nur 9,30 Euro waren.

„Die Gebühr für die Theorieprüfung setzt sich aus zwei Einzelpositionen zusammen“, sagt BVF-Vorsitzender Gerhard von Bressensdorf. „Zur Prüfgebühr, die nun von 9,30 auf 10 Euro erhöht werden soll, kommt noch die Gebühr für die Prüfung am PC, die bei 8,20 Euro liegt und nun auf 8,90 erhöht werden soll. Außerdem fehlt bei allen in dieser Aufstellung angegebenen Beträgen die Mehrwertsteuer.“

Das heißt, die Theorieprüfung kostet künftig nicht, wie angegeben, 10 Euro. Sie kostet 10 Euro + 8,90 + 19 % Prozent Mehrwertsteuer auf die 18,90 Euro und liegt damit bei 22,49 Euro. Und die Gebühr für die praktische Prüfung soll inklusive Mehrwertsteuer für die Klassen B/BE von 84,97 Euro auf 91,75 Euro steigen und für die Klassen A/A2 von 112,81 Euro auf 121,38 Euro.

Ein Termin, wann diese Erhöhungen in Kraft treten sollen, ist noch nicht veröffentlicht. „Das Verfahren ist noch gar nicht abgeschlossen; derzeit ist die Verordnung noch in den Ausschussberatungen und muss von der Politik noch abgesegnet werden“, sagt von Bressensdorf.

Die Tabelle mit den neuen Gebühren finden Sie in der Bundesratsdrucksache 552-16 (auf Seite -8-), die Sie hier abrufen können.

(bub)